Bezirksfischereiverband für Ostfriesland e.V. seit 1914

Fischsterben im Wirdumer Tief

Zu einem größeren Fischsterben kam es nach dem Ende der Frostperiode in diesen Tagen im Wirdumer Tief (Gewässernummer 48).
Bereits am Freitagabend wurde der BVO informiert und die zuständigen Behörden machten sich ein Bild von der Lage. Seit dem frühen Samstagmorgen waren Mitglieder der Ortsgruppen Norden und Südbrookmerland mit dem Einsammeln der Fischkadaver beschäftigt. Gegen Mittag bekamen sie Verstärkung durch die Ortsfeuerwehren Wirdum und Upgant Schott. Zusammen wurden mehrere 100 Kilo Weißfische eingesammelt und über den Bauhof der Samtgemeinde Brookmerland entsorgt. Die untere Wasserbehörde hat die Ermittlungen der Ursache aufgenommen. Erstaunlich: Es wurden keine größeren und auch keine Edelfische eingesammelt, ausschließlich kleinere Güstern, Rotaugen, Brassen und Barsche.

E.Jibben

*** *** Update zum Fischsterben in Wirdum*** ***

Aufgrund der vielen Anfragen, auch seitens der Presse, bezüglich einer möglichen Ursache möchten wir deutlich machen, dass der BVO sich hier nicht an Spekulationen beteiligt. Die Untersuchung obliegt den zuständigen Behörden, welche nach uns vorliegenden Informationen heute Vormittag nochmals vor Ort waren.
Die Ergebnisse bleiben abzuwarten.
Fischsterben hat es auch in früheren Wintern immer wieder gegeben.
Wie schon im Bericht deutlich gemacht kamen offensichtlich keine Edelfische zu Schaden. Der Weißfischbestand dürfte sich binnen kürzester Zeit reproduzieren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ortsgruppenversammlung der OG-Wittmund

Trotz der „Russenpeitsche“ und einer Erkrankungswelle fanden sich noch zahlreiche Mitglieder im Schützenhof Wittmund zur Versammlung ein. Obmann Georg Fimmen zeigte sich erfreut Frerich Escher und Mario Feddinga vom Vorstand, sowie den wieder genesenden Vorsitzenden Werner Klasing begrüßen zu dürfen. Der Obmann bedankte sich beim Jahresrückblick 2017 bei den Mitgliedern für die Unterstützung der Aktivitäten, ob beim Umwelttag, Monitoring, Baggerseeprojekt, Klönabenden oder wie erst kürzlich beim Spatenstich fürs Anglerheim. Danach wurde Georg Fimmen einstimmig für weitere 4 Jahre zum Obmann wiedergewählt. Martin de Jonge, Sprecher der Fischereiaufseher, konnte bis auf ein paar Ausnahmen von einem ruhigen Jahr 2017 in Wittmund berichten. Nach seinen Einschätzungen, lag dies vielleicht auch am Regen. Die Jugendwartin Natalie Janssen, konnte in ihrem Jahresrückblick von einer aktiven Jugendgruppe berichten. Zur Einstimmung in das Jahr 2018, gab es am Ende der Versammlung noch eine Bilderpräsentation von Uwe Otten.

Petri Heil U.O.

 

 

Winterimpressionen 2018

Der Winter in diesem Jahr kam sehr spät, aber dann mit voller Macht. Temperaturen weit unter minus 10 Grad ließen unsere Gewässer zum kalendarischen Frühlingsanfang erstarren.

Ich begab mich heute mal an ein paar meiner Hot Spots des letzten Sommers.

Anstelle der Spinnrute hatte ich diesmal die Kamera dabei.

Hier eine kleine Auswahl unserer Gewässer im Winterschlaf.

Eric Jibben

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ortsgruppenversammlung der Norder Angler

Manuela Rosendahl als Obfrau wiedergewählt

Voll besetzt war das Anglerheim der Ortsgruppe Norden im Bezirksfischereiverband für Ostfriesland (BVO) anlässlich der Ortsgruppenversammlung der Norder Angler.

Obfrau Manuela Rosendahl ließ zunächst das Jahr 2017 Revue passieren. Besonders gut hätten sich die Angler beim Umwelttag der Stadt Norden eingebracht. Mit rund 60 Teilnehmern wurde ein ganzer Container Müll aus den Gewässern um Norden “gefischt”. Beim Aal-, Hecht-, und Karpfenbesatz habe man sich ebenfalls beteiligt. Jugendwart Oliver Mäcker berichtete von den zahlreichen Aktivitäten der Jugendgruppe, wie zum Beispiel einem Brandungsangeln im vergangenen Sommer in Pilsum sowie den zahlreichen Gemeinschaftsangeln.

Im Anschluss hieran konnte Rosendahl 6 Mitglieder für zwanzig- und 5 Mitglieder für vierzigjährige Mitgliedschaft im BVO ehren. Zu guter Letzt wurde Sie ohne Gegenstimme für weitere 4 Jahre zur Obfrau der Ortsgruppe wiedergewählt.

 

Von links nach rechts: Manueala Rosendahl (wiedergewählte Obfrau), Mario Feddinga (BVO-Vorstand), Eric Jibben (BVO-Vorstand und 40jährig), Helmut van Hülsen (40jährig), Hinrich Bents (40jährig), Ferdinant Emkes (20jährig), Heinz Arno Esen (20jährig), Gerd Jurczok (20jährig), Ralf Venske (40jährig), Edgar Venske (40jährig), Kai Kropp (20jährig) Holger Wilke (20jährig), Onno Behrends (BVO-Vorstand)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Fischereiaufseher stellen neues Fischereiaufsichtsboot in Dienst

BVO Fischereiaufseher

Im Rahmen der mehrmals im Jahr stattfindenden Fortbildungen für Gewässerwarte und Fischereiaufseher trafen sich die Fischereiaufseher und Gewässerwarte des Bezirksfischereiverbandes für Ostfriesland (BVO) erstmals in diesem Jahr im Anglerheim Tannenhausen. Hilko Nieland, erster Gewässerwart im BVO und somit “Chef” über rund 50 ehrenamtlich tätige Aufseher in den neun Ortgruppen des BVO stellte zunächst die Jahresstatistik 2017 vor. 27 Fälle von Fischwilderei seien bei der Staatsanwalt Aurich zur Anzeige gebracht worden. In der Mehrheit der Fälle seien die Täter verurteilt worden. Die Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft sei außerordentlich gut, so Nieland. Das auch die Aufseher selbst sich manchmal verantworten müssen zeige ein Beispiel wo die Ehefrau eines durch die Fischereiaufsicht kontrollierten Mitgliedes diese am nächsten Tag wegen Hausfriedensbruch angezeigt habe. Weil Fischereiaufseher in begründeten Fällen aber befugt seien Grundstücke zu betreten sei der Fall inzwischen folgerichtig eingestellt worden. Nieland bat “seine Truppe” eindringlich Konfrontationen aus dem Wege zu gehen. Das Gewaltmonopol obliege eindeutig der Polizei.

Im Rahmen der Fortbildung hatte der erste Gewässerwart den hauptamtlichen Bisambekämpfer der Landwirtschaftskammer Weser Ems, Harald Dirks ,zu einem etwa einstündigen Referat eingeladen. Dirks erklärte den Anglern die verschiedenen zulässigen Fallenarten wie sie oft an Gewässern, welche auch von Anglern genutzt werden ausgebracht werden. Außerdem zeigte er Bilder von den enormen Schäden, welche die Nager an den Gewässern und Deichen anrichten. Im Anschluss referierte der Fachmann noch über die aktuelle Ausbreitung des gegenüber dem Bisam etwa acht- bis zehnmal so großen Nutrias auch in den Gewässern des BVO. Aktuell gelte es die Ausbreitung zu beobachten. Im Raum Dornum / Esens seien bereits größere Bestände bekannt. Dirks forderte die Angler auf Nutrias bei Sichtung sofort dem jeweiligen Entwässerungsverband oder der Landwirtschaftskammer zu melden. Es handele sich um eine invasive Art mit hohem Schadenspotential welche hier nicht her gehöre.
Letztlich stellten die Fischereiaufseher an diesem Vormittag ihr neues Fischereiaufsichtsboot in Dienst. Es handelt sich um ein rund vier Meter großes Festrumpfschlauchboot welches auch außerhalb von Anlegestellen leicht und schnell zu Wasser gelassen werden kann. Zusammen mit zwei Aluminumbooten und einem kleinen Kunststoffboot soll es die Flotte des BVO in diesem Jahr bei den leider unverzichtbaren Kontrollfahrten unterstützen.