Schutzgebiete

Regelungen für Schutzgebiete

Die Gewässer in Naturschutzgebieten dürfen nur vom 15. Juni bis 31. 12. eines jeden Jahres in der Zeit vom kalendarischen Sonnenaufgang bis zum kalendarischen Sonnenuntergang eines jeden Tages beangelt werden. Den Gastanglern ist das Angeln in diesen Gewässern ganzjährig untersagt!

  • Bansmeer
  • Boekzeteler Meer
  • Ems Seitenkanal
  • Fentjer Tief Nord
  • Fentjer Tief Süd
  • Flumm
  • Großes Meer Südteil
  • Kolk in Collrunge
  • Loppersummer Meer
  • Sandwater
  • Uphuser Meer
  • Besondere Schongebiete

Bansmeer:
(Verordnung des RP vom 09. 11. 1975)
Schonzeit 01.01. bis 15.06.
Es ist nicht erlaubt, mit Booten die Gewässer außer zu ihrer Unterhaltung zu befahren. Zur sachgerechten Ausübung der Fischerei außerhalb der Schilfgürtel sind Ruderboote von Fischereiberechtigten von diesem Verbot ausgenommen. Eine Befischung des Meeres vom Ufer aus ist nicht gestattet.Boekzeteler Meer:
(Verordnung des RP vom 22. 04. 1998)
Freigestellt ist das Befahren und Ankern mit gekennzeichneten Booten ohne Motorantrieb durch Mitglieder des BVO zum Zwecke der Fischerei mit der Angel ab dem 15. 06. bis zum 31. 12. eines jeden Jahres außerhalb der in der Karte im Maßstab 1 : 5000 dargestellten Ruhezone in der Zeit vom kalendarischen Sonnenaufgang bis zum kalendarischen Sonnenuntergang eines jeden Tages. Freigestellt ist das Angeln durch Mitglieder des BVO von der in der Karte im Maßstab 1 : 5000 mit Kreuzen dargestellten Uferstrecke aus ab dem 15. 06. bis zum 31. 12. eines jeden Jahres in der Zeit vom kalendarischen Sonnenaufgang bis zum kalendarischen Sonnenuntergang eines jeden Tages.Ems-Seitenkanal
(Pachtvertrag vom 11. 12. 1995)
Es darf grundsätzlich nur vom Leinpfad aus geangelt werden. Eine Beschädigung der Böschung und ihrer Vegetation ist unbedingt zu vermeiden.

Kolk in Collrunge:
Geangelt werden darf mit zwei Ruten oder einer Spinnangel oder Fliegenrute auf Raubfische und zwei Ruten auf Friedfische.
Das Gewässer darf nicht mit Booten befahren werden, hierunter fallen auch die sogenannten Belly-Boote. Gastangler dürfen den Teich nicht beangeln.
Es dürfen am Gewässer keine Gemeinschaftsangeln durchgeführt werden.
Die Fische dürfen nicht angefüttert werden.

Fentjer Tief Nord
( Verordnung des RP vom 28.6. 1990)
Freigestellt ist die Ausübung der Fischerei mit der Angel und das dazu notwendige Ankern, Anlegen und Festmachen von Wasserfahrzeugen in den in der Karte im Maßstab 1 : 5000 durch Linienschraffur entsprechend dargestellten und in der Örtlichkeit durch Hinweisschilder markierten Bereichen in der Zeit vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang eines jeden Tages.
Freigestellt ist die Ausübung der Fischerei mit der Angel mit den in der Karte im Maßstab 1 : 5000 durch Kreuzsignatur und in der Örtlichkeit durch rot/weiße Abgrenzungspfähle markierten Bereiche in der Zeit vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang eines jeden Tages.
Freigestellt ist die Ausübung der Fischerei mit der Angel von außerhalb des Gebietes in den in der Karte im Maßstab 1 : 5000 durch Kreissignatur entsprechend dargestellten und in der Örtlichkeit durch rot/weiße Abgrenzungspfähle markierten Bereichen in der Zeit vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang eines jeden Tages.

Fentjer Tief – Süd:
(Verordnung des RP vom 30. 11. 1992)Freigestellt ist das Durchfahren des Gebietes auf dem Rorichumer Tief (Ayenwolder Tief) sowie auf dem Fentjer Tief, südlicher Arm, mit Wasserfahrzeugen bis zu einer Geschwindigkeit von 3 Knoten (5 km/h) in der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang eines jeden Tages, wobei an den Ufern der Gewässer mit Wasserfahrzeugen aller Art nicht angelegt und nicht festgemacht werden darf. Vom Anliegerverbot ausgenommen ist das Südufer des Ayenwolder/Rorichumer Tiefs zwischen Meedeweg und Einmündung des Fentjer Tiefs.
Freigestellt ist die Ausübung der Fischerei mit der Angel vom Südufer des Ayenwolder / Rorichumer Tiefs aus.

Flumm:
(Verordnung des RP vom 26. 6. 1995)
Das Betreten oder Befahren des Naturschutzgebietes außerhalb des Meedeweges ist nicht erlaubt. Freigestellt ist die Ausübung der Fischerei mit der Angel vom Südufer der Flumm aus nach dem 15. 06. bis zum 31. 12. eines jeden Jahres vom kalendarischen Sonnenaufgang bis kalendarischen Sonnenuntergang eines jeden Tages, von der B 72 bis zur Einmündung in das Fentjer Tief.

Großes Meer Südteil:
(Verordnung des RP vom 15. 8. 1974)
Im Bereich des Schutzgebietes ist es nicht erlaubt, das Gewässer mit Booten zu befahren, außer zur Unterhaltung der Gewässer, der sachgerechten Ausübung der Fischerei und zum Durchqueren des Naturschutzgebietes auf dem Marscher – Tief (Hannewark Tief). Motor angetriebene Boote dürfen nicht benutzt werden.

Loppersumer Meer
(Verordnung des RP vom 6. 12. 1998)
Freigestellt ist die Fischerei mit der Angel außerhalb der Kernzone ganzjährig.
In der Kernzone darf nur in der Zeit vom 1. 7. Bis 31. 3. Eines jeden Jahres geangelt werden (Schonzeit). Die Schonzeit für Hecht und Zander vom 1. 1. bis 30. 4. eines jeden Jahres ist zu beachten.
Außerhalb der Schonzeit ab dem 30. 6. darf die Kernzone zum Zweck der Fischerei mit Booten, ohne Motorantrieb, befahren werden.

Sandwater: (Verordnung des RP vom 20. 11. 1973)
Freigestellt ist die Unterhaltung der Gewässer und die rechtmäßige Ausübung der Jagd und die Fischerei nur mit Ruderbooten.
Das Befahren des Gewässers mit motorbetriebenen Booten ist nicht erlaubt.

Uphuser Meer:
Das Uphuser Meer und seine nähere Umgebung wurde zum Naherholungsgebiet erklärt. Eine Ausnahme ist das Westufer und das umliegende Gelände, welches nicht landwirtschaftlich genutzt wird. Es handelt sich um Schilfflächen und Unland. Der BVO pachtete auch diese Flächen, um es als Biotop zu erhalten.

Besondere Schongebiete:
Schonzeit vom 1. 1. bis 15. 6. eines jeden Jahres in den renaturierten Streckenabschnitten an den Gewässern; wie

  • Ringkanal
  • Ems – Jade – Kanal
  • Fehntjer Tief
  • Knockster – Tief
  • usw.